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Wenngleich folgende Ausführungen nicht wirklich einem Curriculum vitae gleichkommen, so mögt Ihr hier dennoch erfahren, wie ich zu solch einem ungewöhnlichen Zeitvertreib gekommen bin.
Astrid
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Im Sommer 2000 geriet ich zufällig in einen Mittelaltermarkt - einige weitere historische Feste folgten, und im Nu war die ganze Familie vom Mittelalter-Fieber befallen. 2002 wurde die Idee geboren, Stoffe mit Pflanzen zu färben. Nach viel theoretischer Vorbereitung und einigen Experimenten bestritten Karolin und ich unsere erste Veranstaltung als aktive Teilnehmer, als "Tuchfaerberey" beim Mittelalterlichen Hexentreyben in Rechberg.
Zum Färben gehört auch das Sammeln der Färbepflanzen. Es ist schön, ständig die Natur zu beobachten, um die richtigen Blätter, Blüten, etc. zum richtigen Zeitpunkt zu erwischen - man erlebt den Rhythmus der Natur viel bewusster. Und ich entdecke auch immer wieder Neues - warme, natürliche Farbtöne von Pflanzen in unserer engsten Umgebung.
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